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Tipps für eine traditionelle Käseplatte mit Käse aus Frankreich, Italien oder der Schweiz.
Traditionelle Käsesorten aus Frankreich, der Schweiz oder auch Italien präsentiert man auf einer Käseplatte am besten in möglichst großen Stücken, so dass ihr ganzes Gesicht zum Vorschein kommt. Würde ein reifer Brie de Meaux zum Beispiel in kleinen Stücken serviert könnte der Käseteig schnell herauslaufen und nicht sehr attraktiv aussehen. Die Rinde von so manchem Käse sollte zwar vor dem Verzehr entfernt werden, dient aber oft aufgrund sehr rustikalem aussehen als Beweis für traditionelle und handwerkliche Käseherstellung. Käse in Scheiben zu schneiden ist nicht ratsam weil diese schnell trocknen und der Geschmack dadurch schneller verloren gehen kann. Die Sorten: Eigentlich sollte von jedem etwas dabei sein, aber Aufgrund der Vielfalt ist dies einfach unmöglich. Dennoch würde ich immer empfehlen quer durch alle Sorten und Geschmäcker etwas auszuwählen.
Schlossberger, Beaufort, Gruyere, Abondance, Comte
Livarot, Talleggio, Münster, Pont l’eveque, Langres
Brie de Meaux, Camembert, Fougerous, Coulommiers
Bleu d’Auvergne, Roquefort, Bleu de Causses, Fourme d’Ambert
St.Maure, Perail, Pyramide, Pouligny, Crottin Cavignol Selbstverständlich kann man auch Käseplatten mit nur einer bestimmten Gruppe an Käse präsentieren wie zum Beispiel:
Die Geschmäcker so mancher Gäste sind schließlich sehr unterschiedlich. Als „Platte“ sollte auf Naturmaterialien geachtet werden wie Holz, geflochtene Körbe, Glas, Stroh oder Schiefer. Auf diesen sehen die Käse immer sehr dekorativ aus. Als Dekoration und zum Verzieren eignen sich am besten kleine Cocktailtomaten, Nüsse, Radieschen und Früchte wie Äpfel, Weintrauben oder Birnen. Genießen Sie die Vielfalt und die Aromen der Traditionellen Käse aus Handwerklicher Herstellung. Die Klosterkäse
Mont de Cats:Von der berühmten Abtei Godewaersvelde (Feld Gottes) im französischen Flandern, heute noch von Trappistenmönchen handgeschöpft. Die Milch stammt aus 25 nahegelegenen Bauernhöfen und wird zu einer Art Butterkäse laut Rezept der Abtei "port-du-salut" veredelt. Klassische Herstellungsmethoden, die frischen Laibe werden gepresst und kommen für 4 Wochen in die Kellerräume der Abtei, wo sie bei einer Temperatur von 11°C reifen. Während dieser Zeit werden die Laibe mit Salzlake, die "rocou"-Farbstoff enthält, mehrfach gewaschen, um die Rindenbildung zu forcieren. Diese wird orange-gelb, der Teig wird zart und geschmeidig, blass-gelb mit einigen Bruchlöchern versehrt. Wegen der großen Nachfrage kommt der Käse jung in den Handel, er erreicht seine Vollreife erst nach 7 bis 8 Wochen. Einheimische mögen seinen milden Milchgeschmack. Oft wird er in seiner Heimat zum Frühstück mit einer Tasse Kaffee serviert. Hier im Online Shop
Abbaye Citeaux:Auch wenn das Kloster von St Nicolas des Citeaux bereits mehr als 900 Jahre alt ist, besteht die handwerkliche Produktion der Käse erst seit 1925 unter der Devise „Gebet und Arbeit“. Dieser Trappistenkäse ist sehr weich und mild im Geschmack. Diese Käse sind vor allem im Sommer schwer zu bekommen weil die Lagerbestände an die Touristen vor Ort verkauft werden. Hier im Online Shop
Tamie:Dieser Trappistenkäse wird seit dem 12. Jahrhundert von den Mönchen der gleichnamigen Abtei auf dem Bauges-Bergmassiv hergestellt. Im 19.Jahrhundert wurde das Rezept für den heutigen Käse festgelegt. Da die Wiege des Reblochon in der Nähe liegt, wird die Produktion durch das Reblochon-Aufkommen beeinflusst. Der Tamie ist weniger cremig aber fruchtiger als der Reblochon. Eine optimale Reifung hat der Käse wenn die safrangelbe Rinde mit weißem Flaum bedeckt wird.
Abbaye de BelvalDie Nonnen von Belval stellen keinen Käse her, sondern sie veredeln diese salzfrische Käselaibe aus der Abtei Mont-des-Cats mit Bier. Der "belval" ist also ein "mont-des-cats", mindestens 6 Wochen gereift. Die Rinde ist weich, leicht rosa, der Teig elfenbeinfarbig und glatt, die Konsistenz elastisch und geschmeidig, der Duft sehr fein, der Geschmack mild-aromatisch weder bitter, noch säuerlich.
Le Timanoix/Trappe EchourgnacBereits seit 1868 verarbeiten die Mönche in der Abtei von Echourgnac im Französischen Périgord die Milch der Bauern in der ganzen Umgebung. Damals wie heute stellen sie daraus in Handarbeit ihren hervorragenden Käse her, der auf der ganzen Welt ebenso bekannt wie begehrt ist. Der einzigartige Geschmack und der intensive Geruch dieses Käses kommt von dem erlesenem Walnuss-Likör mit dem der Trappe Echourgnac oder auch Le Timanoix verfeinert wird. Er gibt dem Käse sein einzigartigartiges-nussiges Aroma. Während seiner Reifung wird der Käse immer wieder mit dem Likör eingerieben, dadurch erhält er auch seine dunkelbraune Farbe.
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